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MITTAGSBRIEFING

Discounter senken Lebensmittelpreise, Zoom verschlüsselt auch bei Gratis-Nutzer*innen, Aktien-Flop: Wirecard

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Discounter senken Lebensmittelpreise

Gute Aussichten für Verbraucher*innen: Lidl will die Mehrwertsteuer schon ab kommenden Montag (22. Juni) auf das Juli-Niveau reduzieren, die SB-Warenkette Globus ab dem 29. Juni. Auch Edeka, Lidl und Aldi haben angekündigt, die Steuervorteile in vollem Umfang an ihre Kund*innen weiterzugeben.

Unterschiedlich erfolgt allerdings die Umsetzung bei den einzelnen Supermärkten. Lidl kündigte an, die Preise an den Regalen, also auch auf den Preisschildern, zu senken. Bei der Drogeriemarktkette DM bleiben die Preisschilder hingegen unverändert und erst an der Kasse werden die reduzierten Steuersätze abgezogen (Süddeutsche Zeitung).

Zoom verschlüsselt auch bei Gratis-Nutzer*innen

In Zeiten von Home Office ist für viele ein Alltag ohne die Zoom-Konferenzsoftware nicht vorstellbar. Viele Informationen werden über die Plattform ausgetauscht. Dies ist nun auch für User*innen der Gratisversion verschlüsselt möglich, kündigte das Unternehmen an.

Die sogenannten "Ende-zu-Ende-Verschlüsselung" ermöglicht es, dass die ausgetauschten Informationen nur für die Teilnehmer*innen im Klartext sichtbar sind, nicht aber für die Plattform selbst. Ursprünglich hatte Zoom diese Funktion auch in der Bezahlversion nicht. Es wurden zwar die Daten verschlüsselt übertragen, aber Zoom hatte die Schlüssel dazu (Handelsblatt).

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Aktien-Flop: Wirecard

Von der Lieblingsaktie der Deutschen zum Milliardengrab: Danach sieht es nach dem gestrigen Tag bei Wirecard aus, als die Konzernleitung erneut mitteilen musste, dass es von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erneut kein Testat für seine Bilanz erhalten hatte.

Viele Anleger*innen, die in den letzten Wochen noch zu den vermeintlich günstigen Kursen nachgekauft hatten, stehen jetzt vor einem Scherbenhaufen. Was also tun?

Da eine Insolvenz des Zahlungsdienstanbieters nicht mehr auszuschließen sei, rät Der Aktionär zum Verkauf der Aktien, um sich vor weiteren Verlusten zu schützen. Es ginge nicht mehr darum, wieviel Anleger*innen schon verloren hätten, sondern wieviel sie noch verlieren können: "Und das sind eben immer noch etwa 40 Euro pro Aktie", sagt Alfed Maydorn von "Der Aktionär".

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