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MITTAGSBRIEFING

Urlaub auf Pump für Millionen Deutsche normal, Das musst Du bei Zwangsversteigerungen beachten, Tesla boomt wegen Aktien-Split

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Urlaub auf Pump: Für Millionen Deutsche normal

Sommerzeit, Urlaubszeit. Doch obwohl das Coronavirus noch allgegenwärtig ist, planen laut BILD 51,5 Prozent der Deutschen statt einem Urlaub auf Balkonien eine Reise in ihre heimischen und europäischen Lieblings-Urlaubsorte. Eine Reise mit Folgen? Für sehr viele auf jeden Fall. Von Corona ganz abgesehen. Millionen Deutsche verschulden sich für ihre Urlaubsreise.

So haben laut einer aktuellen, repräsentativen Umfrage schon 3,2 Millionen ihr Konto für den Urlaub überzogen oder rechnen damit, dass sie ihr Konto noch überziehen werden. Mehr als jeder Dritte der Disponutzer ist dabei mit mehr als 1000 Euro in den Miesen und die durchschnittlichen Dispozinsen liegen bei 9,68 Prozent. Ein teures Unterfangen, da sich Dispokredite häufig als kostspieligste Möglichkeit zur Geldleihe darstellen.

7360 Immobilien wurde im ersten Halbjahr dieses Jahres bereits zwangsversteigert.
7360 Immobilien wurde im ersten Halbjahr dieses Jahres bereits zwangsversteigert. © Unsplash

Das musst Du bei Zwangsversteigerungen beachten

Die Coronakrise führte bei einigen Hauseigentümern zu finanziellen Engpässen, sodass auch der Markt an Immobilien bei Zwangsversteigerungen aktuell Hochkonjunktur hat. Allein im ersten Halbjahr 2020 gingen laut Recherchen von Argetra deutschlandweit über 7360 Immobilien auf diese Art und Weise über die Tische der Amtsgerichte. Laut Angaben der Wirtschaftswoche sind Zwangsversteigerungen dabei jedoch kein Los auf eine sehr billige Immobilie.

"Reale Chancen auf Schnäppchen gibt es in Zwangsversteigerungsterminen selten“, erklärt Michael Wiesendorf (Geschäftsführer der Immobilien Invest Akademie) gegenüber dem Branchendienst. Das überrascht auf den ersten Blick, da die Verkehrswerte der Zwangsversteigerungsobjekte in der Regel günstiger als die Marktwerte sind und auch Maklerkosten, sowie Notarkosten entfallen.

Bei Zwangsversteigerungen empfehlen die Experten die Gutachten genau zu studieren, Grundbuchauszüge zu beachten und einen guten Umgang mit unliebsamen Noch-Eigentümern zu pflegen. Desweiteren sind Themen wie das lebenslange Wohnrecht der Vormieter im Grundbuch zu ändern, die sichere Finanzierung zu klären (Faustregel für das Amtsgericht: Als Bieter bereits ein Vermögen von zehn Prozent des Verkehrswertes zu hinterlegen) und sich nicht zu einem überstürzten Kauf hinzureißen. Hierfür empfiehlt es sich vor dem Kauf von Immobilien auf derartigen Versteigerungen, bereits fünf bis zehn Veranstaltungen besucht zu haben.

Auf der Überholspur: Seit Jahresbeginn verdreifachte sich der Aktienkurs von Tesla
Auf der Überholspur: Seit Jahresbeginn verdreifachte sich der Aktienkurs von Tesla © Tesla

Tesla boomt wegen Aktien-Split

Aus Eins mach Fünf: Der amerikanische Elektroautobauer Tesla plant seinen Aktionären für jede Aktie vier weitere Anteilsscheine auszuhändigen. Durch diesen Aktien-Split soll es mehr Menschen ermöglicht werden, Aktionär zu werden. Durch diese Maßnahme, die ab dem 31. August wirksam werden soll, klettert die Tesla-Aktie laut Handelsblatt auf neue Höhen. Nach der Bekanntgabe des baldigen Aktien-Splits konnten die Aktie um sieben Prozent zulegen und fügt sich dabei dem ohnehin schon überragenden Wachstumskurs des Wertpapiers ein, der sich seit Jahresbeginn bereits verdreifachte.

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ZASTER Redaktion
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