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MITTAGSBRIEFING

CureVac-Aktie steigt kräftig, Österreich öffnet Handel wieder, Impfstoff für 50 Millionen bis Ende Juni 2021

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

CureVac-Aktie steigt kräftig

Die Aktie des Tübinger Biotech-Unternehmens CureVac kannte am gestrigen Montag (01.02.2021) kein Halten. Am Nachmittag ging es auf der Handelslplattform Tradegate knapp zwölf Prozent nach oben auf 82,39 Euro. Grund für den Kurssprung sind mehrere gute Meldungen, was Kooperationspartner für den eigenen Corona-Impfstoff angeht. So will der Pharmariese Bayer in die Produktion von Corona-Impfstoffen einsteigen und der Tübinger Biotechnologiefirma CureVac unter die Arme greifen. CureVac-Chef Franz-Werner Haas sagte: "Zum Ende des Jahres werden wir mehrere hundert Millionen Dosen zur Verfügung haben." (Der Aktionär)

Österreich öffnet Handel wieder

In Österreich will Kanzler Sebastian Kurz den aktuellen Shutdown entschärfen: Ab dem 08. Februar dürfen alle Geschäfte und Dienstleistungen wie Friseure wieder öffnen. Über die Gastronomie soll später entschieden werden. Allerdings gelten verschärfte Vorsichtsmaßnahmen wie beispielsweise das Tragen von FFP2-Masken. Außerdem wird die Zahl der erlaubten Kunden im Handel deutlich verringert. Schulen werden mit einer Testpflicht geöffnet und auch Museen, Galerien und Tiergärten können wieder besucht werden. Wann mit Öffnungsschritten für die Gastronomie, Hotels sowie den Sport-und Kulturbereich gerechnet werden kann, soll am 15. Februar entschieden werden. Bei einem Termin bei körpernahen Dienstleistungen wie Friseuren ist ein negativer Test nötig, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Jedoch bleiben auch weiterhin die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen bestehen. (Spiegel Online)

Impfstoff für 50 Millionen bis Ende Juni 2021

Ob es sich bewahrheitet, wird die Zukunft zeigen. Aktuell kann man davon ausgehen, dass spätestens im dritten Quartal so viele Vakzine in Deutschland vorhanden sein werden, dass alle Menschen geimpft werden können. Das geht aus Regierungspapieren hervor. In der gesamten Europäischen Union werden demnach im ersten Quartal mindestens 100 Millionen Impfstoffdosen erwartet, wie es aus EU-Kreisen hieß. Bis Ende Juni sollen ingesamt 77,1 Millionen Dosen Impfstoff in Deutschland eintreffen. Hier rechnet die Bundesregierung ebenfalls auf Grundlage der abgeschlossenen und geplanten Lieferverträge, dass 40,2 Millionen Impfdosen von BioNTech/Pfizer geliefert werden, sowie 6,4 Millionen Dosen von Moderna. Dazu sollen weitere 16,9 Millionen Dosen von AstraZeneca kommen. Wenn die EMA-Zulassung erfolgen sollte, kämen dann zudem 10,1 Millionen Dosen von Johnson & Johnson und 3,5 Millionen Dosen von CureVac dazu (Zeit Online)

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ZASTER Redaktion
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