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MITTAGSBRIEFING

Bundesagentur für Arbeit braucht mehr Geld für Kurzarbeit, Birkenstock wird verkauft, Deutscher Mindestlohn im europäischen Mittelfeld

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Bundesagentur für Arbeit braucht mehr Geld für Kurzarbeit

Wegen des zweiten Lockdowns muss die Bundesagentur für Arbeit deutlich mehr Geld für die Zahlung von Kurzarbeitergeld aufwenden als zunächst geplant. Der Ansatz von sechs Milliarden Euro (!) für das Jahr 2021 müsse verdoppelt werden, sagte BA-Vorstandsmitglied Christiane Schönefeld. Die Bundesagentur habe bei der Erstellung ihres Haushalts zunächst mit 700 000 Kurzarbeitern im Jahresschnitt 2021 gerechnet. Jedoch wurde bereits bei Verhängung des Lockdowns im Dezember klar geworden, dass die Zahl der Kurzarbeiter größer ausfallen werde. Die Prognose sei auf 1,1 Millionen erhöht worden. Alleine für Kurzarbeit wurde den Unternehmen 22 Milliarden Euro im vergangenen Jahr überwiesen. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Birkenstock wird verkauft

Einst Gesundheitslatsche, heute It-Piece. Das Traditionsunternehmen aus Linz am Rhein wurde nach zähen Verhandlungen verkauft. Und dabei mit rund vier Milliarden Euro bewertet. Danach wird die französisch-amerikanische Beteiligungsgesellschaft L. Carterton zusammen mit dem Milliardär Bernard Arnault, der den Luxuskonzern LVMH kontrolliert, die Mehrheit der Anteile übernehmen. Vertreter der Gründerfamilie, nämlich die Brüder Alexander und Christian Birkenstock, werden einen Minderheitsanteil behalten, der dritte Bruder war schon vor einigen Jahren ausgestiegen. (Süddeutsche Zeitung)

Deutscher Mindestlohn im europäischen Mittelfeld

Aktuell liegt der Mindestlohn in Deutschland bei 9,50 Euro. In mehreren Schritten geht es bis Mitte 2022 auf 10,45 Euro hoch. Auf diese Erhöhungen hatten sich die Arbeitgeber in der Mindestlohnkommission im vergangenen Sommer eingelassen, um das Thema aus dem Wahlkampf zu halten. Das wird jedoch schwierig, weil es in vergleichbaren Ländern höhere Löhne gibt. 13 EU-Länder kamen auf höhere Werte als Deutschland. Im EU-Vergleich liege die wohlhabende Bundesrepublik damit nur auf dem 14. von 21. Plätzen. (Der Tagesspiegel)

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ZASTER Redaktion
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