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MITTAGSBRIEFING

Autokredite: Diese Autos werden am meisten auf Pump gekauft, Videospiel-Branche mit Mega-Wachstum, Delivery Hero vor DAX-Aufstieg

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Autokredite: Diese Autos werden am meisten auf Pump gekauft

Einen Neuwagen in der Garage stehen zu haben, mag ein tolles Gefühl sein, doch sind die Kosten nicht zu unterschätzen. Viele Konsumenten setzen daher auf Autokredite, um sich den Traum vom eigenen Wagen zu erfüllen. Laut CHECK24-Studie nehmen Kunden im Durchschnitt Kredite in Höhe von 15.798 Euro auf. Unter den beliebtesten Automarken für einen Kredit befinden sich mit VW, BMW und Mercedes-Benz vor allem deutsche Automarken. Die höchsten Kredite werden jedoch für einen amerikanischen Wagen aufgenommen. Für die Fahrzeuge des Elektroauto-Anbieters Tesla benötigen Verbraucher durchschnittlich 40.723 Euro von den Banken.

Videospiel-Boom: Große Spielehersteller steigern ihre Umsätze in Coronazeiten um bis zu 58 Prozent.
Videospiel-Boom: Große Spielehersteller steigern ihre Umsätze in Coronazeiten um bis zu 58 Prozent. © Unsplash

Videospiel-Branche wächst

Durch die Corona-Krise bleiben die Menschen häufiger in den eigenen Wohnungen. Eine Branche, die seit dem Beginn der Ausgangsbeschränkungen im letzten Quartal deutlich von dieser Entwicklung profitieren konnte, war die Gaming-Industrie.

Laut FAZ wuchsen die Umsatzzahlen in den Monaten April bis Juni rasant. So machte beispielsweise der Videospielehersteller Activision Blizzard, der unter anderen für beliebte Games "Call of Duty", "World of Warcraft" und "Candy Crush" verantwortlich ist, im letzten Quartal 1,93 Milliarden Dollar Umsatz, was einem Wachstumssprung von 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ausmacht.

Auch Take-Two Interactive freut sich über hervorragende Zahlen. Der Hersteller von Spielen wie "Grand Theft Auto" und "NBA 2K20" konnte den Umsatz in Q2 um 54 Prozent auf 831,3 Millionen Dollar steigern.

Delivery Hero wurde 2011 von Niklas Östberg gegründet und steht nun vor der DAX30-Aufnahme.
Delivery Hero wurde 2011 von Niklas Östberg gegründet und steht nun vor der DAX30-Aufnahme. © Delivery Hero Presse

Delivery Hero vor DAX-Aufstieg

Ein Unternehmen unter den DAX30, welches gar kein Geschäft mehr in Deutschland macht? Klingt irre, kann jedoch bald Realität werden.

Delivery Hero verkaufte zwar Ende 2018 sein gesamtes Deutschland-Geschäft, doch ist laut FAZ ein heißer Kandidat für die Aufnahme unter die wichtigsten 30 Aktienkonzerne des Landes. Da das Dax-Ende von Wirecard unmittelbar bevorsteht, wird ein Blick auf die Nachfolgeregelung spannend. Nach dieser Regelung muss ein Unternehmen zu den Top 35 mit höchstem Börsenwert von frei handelbaren Aktien und Aktien, die besonders rege gehandelt werden, gehören.

Momentan führt Delivery Hero das Ranking an und kann aktuell nur von Qiagen bei der Aufnahme in den Kreis der DAX30-Unternehmen gefährdet werden.

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ZASTER Redaktion
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