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MITTAGSBRIEFING

Airlines wollen 2050 klimaneutral fliegen, Notfallzulassung für Coronavirus-Impfstoff?, Lockdown kostet wöchentlich 3,5 Milliarden Euro

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Airlines wollen 2050 klimaneutral fliegen

Bis zum Jahr 2050 will die deutsche Luftverkehrsbranche klimaneutral fliegen. Der Bundesverband der deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) stellte dazu am Montag einen "Masterplan" vor und verband die eigenen Ziele mit Forderungen an die Politik, dem Sektor finanziell unter die Arme zu greifen. Als erster Großkonzern hatte sich British Airways-Muttergesellschaft International Airlines Group (IAG) zur Kilmaneutralität bekannt. Künftig sollen sparsamere, neue Flugzeuge helfen, zudem synthetischer Treibstoff, der das Kerosin in den nächsten Jahren ersetzen soll. Langfristig setzt der BDL auf Flugzeuge, die mit Wasserstoff angetrieben werden. (Süddeutsche Zeitung)

Notfallzulassung für Coronavirus-Impfstoff?

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft fordert eine Notfallzulassung für den Impfstoff gegen das Coronavirus. Während in den USA und Großbritannien bereits Menschen gegen Covid-19 geimpft werden, wartet Deutschland auf die Zulassung eines Impfstoffs durch die europäische Zulassungsbehörde (EMA). Das Mainzer Pharma-Unternehmen Biotech und sein US-Partner Pfizer hatten dort die Zulassung eines Corona-Impfstoffs beantragt. Im ZDF bekräftigte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kürzlich, noch vor Weihnachten zu einer Zulassung des Impfstoffes zu kommen. Zugleich betonte Spahn, dass dies am Ende eine Entscheidung der EMA sei, und sprach sich erneut gegen eine Notfallzulassung aus. (Tagesschau)

Lockdown kostet wöchentlich 3,5 Milliarden Euro

Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt verdüstern sich zunehmend mit dem neuen Lockdown. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung rechnet mit mehr Kurz - und weniger Saisonarbeit. Jede Woche Lockdown dürfte im Bruttoinlandsprodukt (BIP) rund 3,5 Milliarden Euro oder vier Zehntel des Quartals-BIP kosten, sagte Enzo Weber von der Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit am Montag. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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ZASTER Redaktion
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